Die Gartenarbeit ist eine der beliebtesten Beschäftigung der Deutschen. Und das ist auch kein Wunder, denn wenn man es richtig anpackt, ist Gartenarbeit sogar entspannend. Das gilt auch für Pollenallergiker. Es gibt in jüngster Zeit sogar Gartentherapien, die zur Genesung eingesetzt und vom Gesundheitsministerium gefördert werden.
Natürlich ist es wichtig, dass man die Gartenarbeit nicht als lästiges Übel empfindet, sondern als willkommene Abwechslung. Im Garten kann man Kraft tanken, sich ausruhen und sich körperlich betätigen, was vor allem für gestresste Büro–Arbeitnehmer ein Ausgleich ist.
Beherzigt man einige Tipps, dann gestaltet sich die Gartenarbeit sehr einfach. So sollte man zum Beispiel ein ständiges Bücken und Heben vermeiden. Die Folge hier sind Rückenschmerzen und Verspannungen. Nützlich können Hilfsmittel sein, wie z. B. ein Seil, mit dem getragen oder gezogen wird.
Weiterhin sind viele kleine Pausen, gerade in der Anfangszeit oder zu Beginn der neuen Saison, sehr wichtig. Die Soll-Liste der Arbeiten ist besser ein wenig kürzer. Es muss immer Zeit zum Verpusten und Genießen bleiben.
Die Gartenarbeit soll Spaß machen und nicht zur Plage werden. Ein kleines Fleckchen mit Sitzecke und Sonnenschirm ist der ideale Ort zum Pausieren. Auch ein Gartenteich wirkt Wunder. Hier kann man sitzen und mit allen Sinnen die Natur genießen, zusammen mit Pflanze und Tier.
Auch für Pollenallergiker gibt es ein paar Tipps, wie die Gartenarbeit leichter wird. So kann man statt einer Rasenfläche doch auch einen schönen Steingarten anlegen. Oder man mäht das Gras, wenn es nicht zu trocken ist. Gärtnert man nach einem Regenschauer, ist die Belastung durch Staub und Pollen der Luft viel geringer.
Vor fremdem Blütenstaub kann man sich ein wenig durch hohe Hecken schützen. Auch begrünte Holzzäune erfüllen diesen Zweck. Und statt eines Komposthaufens, der viele Sporen beherbergt, kann eine Plastiktonne mit Deckel verwendet werden.