Pollen: Allergiepotenzial

Mit Erle und Haselnuss fängt es an, das Pollenjahr. Bereits im Januar, manchmal auch schon im Dezember, fliegt ihr Blütenstaub. Ein Pollen-Ende ist erst im Oktober/November in Sicht, wenn die letzten Kräuter ihre Produktion vor der winterlichen Ruhepause einstellen. Die Hauptsaison ist von April bis August, die Phasen und Konzentrationen des Pollenflugs nehmen jedoch vor allem durch die Klimaerwärmung immer weiter zu.
Die regionalen Pollen-Belastungen sind sehr unterschiedlich und hängen hauptsächlich von der Vegetation und dem Klima ab. Allergiker sollten sich daher speziell über die Belastung in ihrer Gegend informieren.
Jahreszeitliche Einteilung:
1. Frühjahrs-Heuschnupfen: Baumpollen
2. Sommer-Heuschnupfen: Gräserpollen
3. Herbst-Heuschnupfen: Kräuterpollen, Schimmelpilzsporen
4. Jahres-Heuschnupfen: Hausstaubmilben, Schimmelpilzsporen
Fachleute teilen die Pflanzenwelt in drei Stufen der Allergiepotenz ein:
Stufe 1: kommt selten vor und/oder löst selten Allergien aus (Buche, Brennnessel, Eiche, Esche, Flieder, Hainbuche, Holunder, Hopfen, Kiefer, Linde, Löwenzahn, Mais, Raps u. a.)
Stufe 2: kommt häufig vor und löst selten Allergien aus oder kommt selten vor und löst häufig Allergien aus (Hafer, Pappel, Platane, Ulme, Weide, Weizen u. a.)
Stufe 3: kommt häufig vor und löst oft Allergien aus (Beifuss, Birke, Erle, versch. Gräser, Haselnuss, Roggen, Sauerampfer, Spitzwegerich u. a.)
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