Heuschnupfen im Wandel
Wie fast alle Lebensbereiche verändert sich auch die Pollenallergie. Die Zahl der Betroffenen steigt ständig, die Pollen wirken aggressiver und rufen stärkere Reaktionen hervor. Noch immer sind die genauen Ursachen unklar. Man vermutet eine Kombination aus Umweltbedingungen, Lebensführung, Psyche und Vererbung. Die Vielzahl an Reizen überfordert das Immunsystem, bis es irgendwann schlapp macht.
Volkskrankheit Allergie
Fast die Hälfte der Bundesbürger ist von Allergien betroffen. In nur einer Generation hat sich die Zahl der Allergiker verdoppelt, Tendenz steigend. Etwa 13 Millionen Menschen in Deutschland sind Pollenallergiker. Normalerweise manifestiert sich die Krankheit in der Kindheit und Jugend, zunehmend erkranken nun aber auch Menschen über 50 erstmalig an Heuschnupfen.
Individuelle Spurensuche
Wissenschaftler haben bisher noch keine gesicherten Beweise gefunden, warum Allergien sich heute derart rasch verbreiten, es den Einen trifft und ein Anderer verschont bleibt. Doch Betroffene können selbst auf die Suche gehen, wo die Gründe für die individuelle Erkrankung liegen und was sie selbst verändern können, um Heilung zu finden.
Mögliche Ursachen:
Klimawandel – der Mensch muss sich allgemein an veränderte Lebensbedingungen gewöhnen. Das bringt den Körper aus dem Gleichgewicht und er kann Belastungen nicht mehr so gut ausgleichen.
Längere Pollensaison – der Pollenflug dauert inzwischen fast das ganze Jahr an, so dass Allergiker kaum Zeit finden, mal richtig „Luft“ zu holen und sich zu regenerieren. Betroffene können sich zum Beispiel öfter mal eine Auszeit in einer pollenarmen Urlaubsregion nehmen.
Umweltverschmutzung: Schadstoffe, Feinstaub, Pestizide u. a. Hier reagiert der Körper ganz natürlich auf schädliche Substanzen, die er abstoßen will. Ein Immuntraining hilft, damit besser fertig zu werden.
Chemische Stoffe im Haushalt und am Arbeitsplatz – manche Menschen sind täglich einer Vielzahl von Chemikalien ausgesetzt. Lässt sich das im Beruf nicht vermeiden, können Betroffene wenigstens im eigenen Haushalt auf natürliche Produkte zurückgreifen und viel Ausgleich in der Natur suchen.
Übertriebene Hygiene – „Schmutz“ trainiert unsere Abwehr. Vor allem Kinder, deren Immunsystem sich bis zum zweiten Lebensjahr ausbildet, brauchen den Kontakt mit vielen verschiedenen Stoffen, um stark durchs Leben zu kommen. Erwachsene können viel in die Natur gehen, mit Naturmaterialien arbeiten und beim Haushaltsputz öfter mal ein Auge zudrücken. Die Gesundheit dankt es Ihnen.
Waren aus dem Ausland – unser Organismus wird mit unbekannten Materialien und Giften konfrontiert. Natürliche Produkte, möglichst ortsnah und biologisch hergestellt, schonen Gesundheit und Umwelt.
Psychische Faktoren: Zukunftsängste, Existenzsorgen, Stress, Konkurrenz, Leistungsdruck oder mangelnde soziale Netzwerke – Faktoren, die das Immunsystem schwächen. Sorgen Sie für Ausgleich, kümmern Sie sich um Ihr Wohlbefinden – das ist aktive Gesundheitsvorsorge, die Körper, Geist und Seele stärkt.
Genetische Veranlagung – sie steigert das Risiko erheblich. Wer Allergiker in der Familie hat, sollte daher vermehrt auf erste Anzeichen achten und rechzeitig handeln.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Klosterfrau Allergin Globuli. Zur Besserung der Beschwerden bei Heuschnupfen. Wirkstoff: Adhatoda vasica Streukügelchen D2. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Warnhinweis: Enthält Sucrose (Saccharose/ Zucker).
Klosterfrau Allergin Tropfen. Bei Heuschnupfen. Enthält 70 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Hinweis: Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die einer ärztlichen Abklärung bedürfen.
Klosterfrau Allergin Tabletten. Zur Besserung der Beschwerden bei Heuschnupfen. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Warnhinweis: Enthält Lactose.