Rund um Allergien

Vielfältige Ursachen

Vielfältige Ursachen In den letzten Jahren haben alle Arten von Allergie-Erkrankungen und die verschiedenen Allergieformen enorm zugenommen. Experten gehen davon aus, dass heute zwischen 15 und 25 Prozent der Bevölkerung betroffen sind. Besonders gefährdet sind Säuglinge und Kleinkinder. Es erkranken aber auch immer mehr ältere Menschen erstmals an einer Allergie. Vermutlich findet die Sensibilisierung bereits in den ersten Lebensjahren statt. Bis zum Ausbruch der Krankheit können jedoch bisweilen etliche Jahre vergehen. Daher ist es in jedem Alter empfehlenswert, für ein intaktes Immunsystem zu sorgen.

Wahrscheinlich viele Wechselwirkungen
Wie Allergien genau entstehen und warum sie bei uns in den letzten Jahren so stark um sich greifen, ist – trotz vieler Vermutungen – noch nicht eindeutig geklärt. Man erforscht und diskutiert vor allem Umweltbelastungen, Klimaveränderungen, Lebensgewohnheiten, Erbfaktoren, psychische Bedingungen und die hohen Hygienemaßstäbe in den Industrienationen als mögliche Hintergründe. Wahrscheinlich ist es die Kombination verschiedener Ursachen, die zu einer Schwächung des Immunsystems und folglich zu den allergischen Überreaktionen führen kann.

Umweltbelastungen und Allergien
Für die steigende Zahl an Pollenallergikern machen Fachleute unter anderem folgende Haupt-Umweltfaktoren verantwortlich.

  • Luftverschmutzung durch Verkehr und Industrie
  • Wohnraumbelastungen (Asbest, Formaldehyd)
  • Chemikalien in vielen Lebensbereichen (Putzmittel, Ernährung, Pestizide etc.)

Zunehmende Belastungen durch chemische Stoffe, Abgase oder starken Tabakrauch schädigen die Schleimhäute und machen sie durchlässiger für die allergieauslösenden Substanzen. Zudem ist das Immunsystem überfordert, wenn es zu viele und sehr ungewohnte Stoffe verarbeiten muss. Weiterhin können Schadstoffe wie Stickoxide oder Russteilchen an Blütenpollen andocken, ihre Molekülstruktur verändern und die Allergiereaktion verstärken. In Gebieten mit hoher Kohlendioxidkonzentration ist zudem die Pollenproduktion der Pflanzen angeregt, was zu einer erhöhten Belastung führen kann. Die fortschreitende Umweltzerstörung mindert außerdem unsere natürlichen Lebensräume und erschwert eine Regeneration des Körpers.

Klimawandel und Globalisierung
Durch den Klimawandel und die Globalisierungstendenzen kommen immer mehr Pollen oder ganze Pflanzen aus dem Ausland zu uns, die bisher unbekannte Allergien auslösen können. Auch der Genuss von exotischen Früchten und anderen Lebensmitteln aus fernen Ländern kann das Immunsystem überfordern, da unser Körper nicht auf diese Stoffe eingestellt ist.

Lebensgewohnheiten
Alle Lebensgewohnheiten, die die Abwehrkräfte des Körpers schwächen, begünstigen möglicherweise auch den Ausbruch einer Allergie. Dazu gehören vor allem eine unausgewogene Ernährung, hoher Konsum von Genussgiften (Tabak, Alkohol, Koffein), mangelnde Bewegung und zu wenig Sauerstoff. Hektik, Stress, Probleme und andere psychische Belastungen mindern ebenfalls die Widerstandkräfte. Dagegen kann ein gesundes, aktives Immunsystem vor einer Sensibilisierung oder Allergie-Erkrankung schützen.

Moderner Wohlstand fördert Allergien
Durch die hohen Hygieneansprüche und medizinische Standards in den modernen Industrieländern sind viele Krankheiten sehr selten geworden. In der Folge ist aber auch das körpereigene Abwehrsystem nicht mehr so gut trainiert. Einige Wissenschaftler nehmen daher an, dass bei Allergien das Immunsystem auf harmlose Stoffe reagiert, weil es anderweitig nicht mehr ausreichen herausgefordert ist. Weiterhin belastet eine zu extreme Hygiene das häusliche Umfeld mit Reinigungs-Chemikalien. Vor allem für Kinder in den ersten zwei Lebensjahren ist es wichtig, dass sie ausreichen „im Dreck“ spielen dürfen, damit sie ein gesundes Immunsystem ausbilden können.

Wechselspiel zwischen Körper und Psyche
Auch die Psyche kann an der Entstehung von Allergien beteiligt sein. Wer über längere Zeit Stress, Belastungen oder Krankheiten ausgesetzt ist, wird möglicherweise anfälliger für Allergien. Bei bestehenden Allergien besteht ebenfalls eine Wechselwirkung mit der Psyche. So zeigen manche Betroffene sogar schon Reaktionen, wenn sie nur an das Allergen denken oder Fotos von blühenden Wiesen sehen. Unter Stress reagiert der Organismus sensibler, kann sich eine Allergie verschlimmern.

Symptome

Symptome

Symptome

Wer erstmals von einer Allergie betroffen ist, öfter unter Schnupfen leidet, kann meist noch nicht einschätzen...
mehr

Download

Frau Herr
Nachname
E-Mail
HTML Text
© 2010 Klosterfrau Healthcare Group
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Klosterfrau Allergin Globuli. Zur Besserung der Beschwerden bei Heuschnupfen. Wirkstoff: Adhatoda vasica Streukügelchen D2. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Warnhinweis: Enthält Sucrose (Saccharose/ Zucker).

Klosterfrau Allergin Tropfen. Bei Heuschnupfen. Enthält 70 Vol.-% Alkohol. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Hinweis: Bei anhaltenden, unklaren oder neu auftretenden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden, da es sich um Erkrankungen handeln kann, die einer ärztlichen Abklärung bedürfen.

Klosterfrau Allergin Tabletten. Zur Besserung der Beschwerden bei Heuschnupfen. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Warnhinweis: Enthält Lactose.